Einspruch abgelehnt – Aue legt erneut Widerspruch ein

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Wer bändigt das Beben im Erzgebirge, das nach dem turbulenten 0:1 in Darmstadt mit der Folge Relegation (Hinspiel beim Karlsruher SC am Freitag, 18.15 Uhr) tobt?

Nachdem der DFB den Auer Widerspruch gegen die Spielwertung erwartet abgeschmettert hatte, legte der Zweitligist gestern nach.

Aue-Boss Helge Leonhardt (59): „Wir haben mit der Relegation eine besondere Situation. Erste und oberste Konzentration gilt dem sportlichen Bereich. Die Jungs dürfen sich nicht die Kraft aus dem Körper ziehen lassen, Ablenkung saugt sie nur aus. Das darf nicht sein. Das habe ich der Mannschaft als Auftrag formuliert. Aber wir als Leiter sind die ersten Soldaten im Verein. Wir müssen Schaden weghalten.“

Aue erkennt den abgeschmetterten Protest nicht an. Leonhardt: „Das enge Zeitfenster der terminierten Spiele ließ wohl kein anderes Urteil zu. Wir werden aber unseren Weg weitergehen, um unser Recht zu kämpfen. Vielleicht gibt es sogar einen Deal? Aue bleibt drin, der KSC steigt auf, die Liga wird auf 19 Vereine aufgestockt. Das wäre für mich ein salomonischer Weg.“

Schon am Donnerstag (13.30 Uhr) gibt es die mündliche Verhandlung beim DFB in Frankfurt.

Vorerst bleibt dem Erzgebirge das Beben erhalten!