Rückkehr nach Posse – Heldt freut sich auf Mutti

Das Fahr­rad bleibt wie­der ste­hen.

Auch mor­gen wird Ma­na­ger Horst Heldt (48) mit dem Auto statt mit dem Zwei­rad in seine Hei­mat fah­ren. In Köln be­ob­ach­tet er den Auf­tritt sei­ner Roten (15.30 Uhr/Sky) – na­tür­lich als 96-Ma­na­ger.

So ganz selbst­ver­ständ­lich ist das nicht. Vor drei Mo­na­ten flir­te­te er in­ten­siv mit Köln. Die Dom­städ­ter woll­ten ihn als Nach­fol­ger von Jörg Schmadt­ke (53). Klapp­te nicht. Heldt blieb in Han­no­ver.

Erste Köln-Rück­kehr nach Ma­na­ger-Pos­se!

Ein Rück­blick: Letz­ten No­vem­ber be­haup­te­te FC-Ge­schäfts­füh­rer Alex­an­der Wehr­le (43), dass Heldt für den frei­en Ma­na­ger-Pos­ten mit dem Fahr­rad nach Köln kom­men würde. Heldt selbst sprach von einer "Her­zens­an­ge­le­gen­heit".

► In Köln hatte der Ex-Pro­fi zehn Jahre ge­spielt. Mama Ro­se­ma­rie und die bei­den Schwes­tern Dag­mar und Sa­bi­ne woh­nen in der Nähe.

Auch des­we­gen hörte sich Heldt das FC-An­ge­bot an. Aber 96-Boss Mar­tin Kind (73) ver­wei­ger­te die Frei­ga­be. Statt Köln-Job be­kommt er mehr Macht, wird zum Ge­schäfts­füh­rer be­för­dert. Ein herz­li­ches Wie­der­se­hen gibt's mor­gen trotz­dem.

Heldt freut sich auf Mutti!

Der 96-Ma­na­ger: "Ich freue mich na­tür­lich, in meine alte Hei­mat zu kom­men. Das Zwei­te, warum ich mich freue, ist, dass ich nach lan­ger Zeit meine Mut­ter wie­der­se­hen werde. Sie wird mit hoher Wahr­schein­lich­keit im Sta­di­on sein."

Groß ist auch die Vor­freu­de auf Köln-Ma­na­ger Armin Veh (57). Ge­mein­sam wur­den sie 2007 Meis­ter mit Stutt­gart. Heldt: "Ich habe eine lange in­ten­si­ve Freund­schaft mit Armin Veh."

Gut ist auch das Ver­hält­nis zu den Köln-Ver­ant­wort­li­chen. Trotz Wech­sel-Wirr­warr. Heldt: "Alex Wehr­le habe ich am Wo­chen­en­de in Stutt­gart ge­trof­fen. Da ist ein ganz nor­ma­ler Aus­tausch."

Voll nor­mal wer­den Spie­le in Köln für ihn da­ge­gen si­cher nie wer­den.

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