BVB-Aktie: Borussia Dortmund nimmt für Erfolg Gewinneinbruch in Kauf


Bundesliga-Tabellenführer Borussia Dortmund bezahlt die wachsende sportliche Qualität mit einem Gewinneinbruch. Weil der BVB vor der laufenden Saison deutlich weniger mit Ablösesummen für scheidende Spieler verdient und stattdessen die Mannschaft gestärkt hat, schrumpfte der Nettogewinn im ersten Quartal (per Ende September) um neun Zehntel auf 5,1 Millionen Euro, wie die Borussia am Freitag mitteilte. Das operative Ergebnis (Ebitda) ging um 72 Prozent auf 22,8 Millionen Euro zurück.

Vor einem Jahr hatte Dortmund den französischen Stürmer Ousmane Dembele für 105 Millionen Euro an den FC Barcelona abgegeben und mit Transfererlösen insgesamt 136 Millionen verdient.

Vor der Saison 2017/18 waren dagegen die 20 Millionen Euro, die Dortmund für den Ukrainer Andrij Jarmolenko vom Londoner Klub West Ham United bekam, der höchste Transfererlös. Insgesamt erlöste der Verein 41 Millionen mit Spielerabgängen. Im Gegenzug wurde die Mannschaft unter anderem mit dem Mainzer Abdou Diallo (28 Millionen Euro), Thomas Delaney und Axel Witsel (jeweils 20 Millionen Euro) ergänzt. Damit halbierte sich der Umsatz fast auf 132 (225) Millionen Euro. Ohne Transfers wäre er um knapp drei Prozent auf 91,1 Millionen gestiegen.



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Bildquelle: Thilo Schmuelgen/Reuters

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