Heftige Gebühr für WhatsApp fällig: Vorsicht vor dreister Abzockmasche

WhatsApp Abzock-Mail: Das steckt dahinter

Im Video: Betrüger schicken gefälschte WhatsApp-Mails – das sollten Sie jetzt wissen.
Eine neue E-Mail-Betrugsmasche bietet WhatsApp-Nutzer ordentlich zur Kasse. CHIP erklärt, wie die Betrüger versuchen, Sie hinters Licht zu führen.
Wegen neuer EU-Richtlinien dürfen Backups von WhatsApp nicht mehr ohne die Zustimmung des Users bei Google Drive gespeichert werden. User müssen die Backups manuell einrichten können.
Zudem sieht eine Kooperation zwischen WhatsApp und Google vor, dass für WhatsApp-Backups in Zukunft kein Platz mehr in der Google Cloud von Android-Nutzern angerechnet wird.
Das dürfte die Nutzer freuen, da so mehr Platz zur Sicherung anderer Daten vorhanden ist. Allerdings kommt gleichzeitig noch eine weitere Neuerung, nach der WhatsApp-Backups, die älter sind als ein Jahr, aus der Cloud gelöscht werden. WhatsApp empfiehlt deshalb, jetzt noch ein neues Backup zu erstellen.
Neuerungen bringen oftmals Unsicherheit oder Verwirrung mit sich. Davon gehen wohl auch die Initiatoren einer frechen Betrugsmasche aus, mit der sie WhatsApp-Nutzern in die Tasche greifen wollen.

Abzocke mit angeblicher “WhatsApp-Mitgliedschaft”

Die Betrüger bieten teure WhatsApp-Abos an.
Die Betrüger bieten teure WhatsApp-Abos an.
Bild: Heise online
Betrüger verschicken derzeit verstärkt E-Mails, in denen Nutzern eine “WhatsApp-Mitgliedschaft” angeboten wird. Der Betreff dazu lautet “Zahlungserinnerung” und in der Überschrift heißt es “Beachtung! Ihr Whatsapp Messenger-Konto ist abgelaufen.”
In der Mail steht in schlechtem Deutsch: “Ihre Backup-Cloud ist voll, das Konto wird innerhalb von 48 ausgeführt Stunden weg. Verlängern Sie Ihre Mitgliedschaft so schnell wie möglich, um den Verlust aller Daten zu vermeiden (Bilder, Videos und Verlauf…)”.
Dazu gibt es einen Button mit der Aufschrift “Jetzt upgraden”. Wer darauf klickt, kann zwischen zwei Angeboten wählen. Es gibt eine einjährige Mitgliedschaft für 59 Euro oder eine “Für immer Mitgliedschaft” (sic!) für 399 Euro.
Beide “Angebote” leiten auf eine PayPal-Seite weiter, auf der man den jeweiligen Betrag an den Adressaten “Interdot” verschickt.

WhatsApp ist und bleibt kostenfrei

Bild: Martin Gerten/dpa
Falls Sie so eine E-Mail bekommen haben, rät CHIP: Löschen Sie die E-Mail, ignorieren Sie den Inhalt und melden Sie den Absender Ihrem E-Mail-Provider.
Solche Phishing-Versuche gibt es immer wieder und sind oft schon an schlechter Grammatik oder Rechtsschreibung zu erkennen. Zudem informiert WhatsApp seine User kaum per E-Mail.
Falls Sie bereits eine Zahlung über diese E-Mail getätigt haben, wenden Sie sich an PayPal selbst. Unter Umständen können Sie Ihr Geld dort zurückholen und der Zahlungsempfänger wird überprüft.

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