"Junge Männerhorden": Nach Vergewaltigung in Freiburg hat Landesregierung

Stuttgart. Nach der Gruppenvergewaltigung in Freiburg, die deutschlandweit Aufsehen erregt hat, hat Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann einen Plan: Der Grünen-Politiker möchte Flüchtlinge, die straffällig geworden sind, von Großstädten fernhalten.

Stattdessen sollen sie im Land verteilt werden.

Kretschmann: „Junge Männerhorden das gefährlichste”

Der Heilbronner Stimme und dem Mannheimer Morgen sagte der Politiker: „Solche Gruppen muss man trennen und an verschiedenen Orten unterbringen. Großstädte sind für solche Leute wegen der Anonymität attraktiv und weil sie dort Gleichgesinnte treffen.“

Weiter erklärt Kretschmann: „Salopp gesagt ist das Gefährlichste, was die menschliche Evolution hervorgebracht hat, junge Männerhorden. Solche testosterongesteuerten Gruppen können immer Böses anrichten.“

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Winfried Kretschmann: Gruppenvergewaltigung in Freiburg „schlimmes Beispiel”

Deshalb sei der Gedanke, einige von ihnen in die „Pampa“ zu schicken, nicht falsch.

Die Vergewaltigung in Freiburg sei ein schlimmes Beispiel, sagt der baden-württembergische Ministerpräsident. Eine 18-jährige Studentin soll Mitte Oktober nach einem Diskobesuch von mindestens acht Männern – sieben Syrern und einem Deutschen – vergewaltigt worden sein.

Winfried Kretschmann: Konservativer bei den Grünen

In seiner Partei gilt Kretschmann als konservativ. Mit seinem Vorschlag wird er deshalb wohl nicht bei allen Kollegen auf Zustimmung treffen

Zu der Frage, wie die Gruppenbildung der jungen Männer verhindert oder wie die straffällig gewordenen Flüchtlinge verteilt werden sollen, hatte der 70-Jährige noch keine Antwort. (cs)

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