Präsident auf Pilgerreise


Weltpolitik

Vor den Gedenkfeiern zum Ende des Ersten Weltkriegs in Paris zog Emmanuel Macron durch die Lande. Er wollte den Opfern Respekt zollen. Und seine sinkende Popularität aufpolieren. Letzteres ging gründlich schief.

Emmanuel Macron kämpft mit schlechten Beliebtheitswerten.

SN/APA/AFP/LUDOVIC MARIN

Emmanuel Macron kämpft mit schlechten Beliebtheitswerten.

Erstens kommt es anders, zweitens als man denkt. Eine Woche fern von Paris, dem Elysée-Palast und den tagespolitischen Verpflichtungen, hatte sich Emmanuel Macron vorgenommen. Eine Woche, die am vergangenen Sonntag, mit einem gemeinsam mit dem deutschen Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier besuchten Konzert in Straßburg begann und die morgen, Sonntag, beim Gedenken des Waffenstillstands zum Ende des Ersten Weltkriegs am 11.November 1918 in einem Friedensforum gipfeln wird, zu dem sich rund 60 Staats- und Regierungschefs aus aller Welt sowie Repräsentanten von europäischen und internationalen Organisationen am Triumphbogen in der französischen Hauptstadt versammeln werden. US-Präsident Donald Trump wird ebenso erwartet wie Kremlherrscher Wladimir Putin und der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan. Eröffnet wird das Gedenken von Gastgeber Macron, der deutschen Kanzlerin Angela Merkel und UN-Generalsekretär Antonio Guterres.

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