Waldbrände in Kalifornien: Martin Sheen und seine Frau müssen sich vor den

Charlie Sheen hatte sich Sorgen gemacht. Auf Twitter schrieb der Schauspieler am Freitag (Ortszeit), dass er seine Eltern nicht erreichen könne – falls jemand sie inmitten dieses „schrecklichen Szenarios“ gesehen habe, möge er sich bitte bei ihm melden, bat der 53-Jährige, der vor allem durch die TV-Serie „Two And A Half Men“ bekannt geworden ist.

Stunden später meldete sich sein Vater Martin Sheen bei Fox News 11: „Wir sind wohlauf, wir sind in Zuma Beach und werden wahrscheinlich die Nacht in unserem Auto verbringen”, berichtete der 78-jährige Schauspieler, der unter anderem in „Apocalypse Now“ mitgespielt hat. Die Gegend sei evakuiert worden, er und seine Frau seien an einem Strand in Sicherheit gebracht worden. Sie würden die Nacht vermutlich in ihrem Auto verbringen. Dies sei das schlimmste Feuer, das er in 48 Jahren in Malibu erlebt hätte. Er habe wenig Hoffnung, dass ihr Haus noch stehe.

Diese Bild-Kombo zeigt Martin Sheen (l.)

Diese Bild-Kombo zeigt Martin Sheen (l.) und seinen Sohn Charlie Sheen (Archiv).
Foto: dpa/Daniel Deme

Alle Einwohner von Malibu hatten ihre Häuser am Freitag verlassen müssen, nachdem heftige Winde einen Großbrand in Ventura County auf die Küste zutrieben. Auch Stars wie die Sängerin und Schauspielerin Lady Gaga, der Regisseur und Oscar-Preisträger Guillermo del Toro und die TV-Persönlichkeiten Caitlyn Jenner und Kim Kardashian waren von den Evakuierungen betroffen.

Nach Angaben der Behörden sind bei den Waldbränden in Südkalifornien zwei Menschen gestorben. Wie die Polizei im Bezirk Los Angeles am Samstag mitteilte, seien am Vortag in Malibu zwei Leichen gefunden worden. Über die Todesursache machten die Ermittler zunächst keine Angaben.

In der nordkalifornischen Ortschaft Paradise hat ein schnell um sich greifendes Feuer mindestens neun Menschen das Leben gekostet. Das sogenannte „Camp Fire“ hat seit Donnerstag mehr als 6000 Gebäude in der ländlichen Region zerstört. Am Samstag war es nach Angaben der Feuerwehr erst zu 20 Prozent eingedämmt.

Hier geht es zur Bilderstrecke: Kalifornien kämpft gegen die Feuerwalze

(wer/dpa/AFP)

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