Ballack sieht bei Heimatbesuch 17. Sieg des CFC

Chemnitz – Beim letzten Heimatbesuch hatte Michael Ballack den Himmelblauen kein Glück gebracht. 0:3 endete im Mai 2017 die Drittliga-Partie gegen Preußen Münster.

Freundin von Michael Ballack Natacha, Michael Ballack (m.) und Vater zu Gast im Stadion an der Gellertstaße.
Freundin von Michael Ballack Natacha, Michael Ballack (m.) und Vater zu Gast im Stadion an der Gellertstaße.

Am Sonnabend konnte der ehemalige Kapitän der Fußball-Nationalmannschaft mit dem CFC jubeln. Vor den Augen von Ballack bezwang der Spitzenreiter den SV Babelsberg 03 verdient mit 2:0 (0:0).

Chemnitz begann ohne die Mittelfeldspieler Matti Langer (Schulterverletzung) und Tobias Müller (Oberschenkelzerrung). Bergner hatte gehofft, dass zumindest einer von beiden auflaufen kann. Klappte nicht!

Die erste Halbzeit bot wenig Aufregendes. Die beste CFC-Möglichkeit, den 14-Meter-Schuss von Dejan Bozic, entschärfte Gäste-Schlussmann Marvin Gladrow (21.).

Nach einem Freistoß der Babelsberger drückte Tom Nattermann den Ball über die Linie, stand allerdings knapp im Abseits (25.).

Tor für Chemnitz, Torjubel nach dem Treffer zum 1:0 durch Torschütze Daniel Frahn.
Tor für Chemnitz, Torjubel nach dem Treffer zum 1:0 durch Torschütze Daniel Frahn.

Kurz darauf ging Timo Mauer auf und davon. Am Strafraumeck brachte Philip Saalbach den Chemnitzer zu Fall. Der SV-Kapitän kassierte für diese Aktion seine zweite Verwarnung und damit Gelb-Rot (28.).

Aus dem Überzahlspiel konnten die Gastgeber bis zur Pause kein Kapital schlagen. Das änderte sich in den zweiten 45 Minuten.

Den gut platzierten Kopfball von Bozic klärte Schlussmann Gladrow mit den Fingerspitzen zur Ecke. Die schlug Dennis Grote an den Fünfmeterraum, wo Daniel Frahn am schnellsten reagierte und aus Nahdistanz vollendete: 1:0 (48.).

Vier Minuten später stand Frahn nach starker Vorarbeit von Paul Milde erneut goldrichtig. Mit seinem 15. Saisontor erhöhte er auf 2:0 (52.). Das Spiel war entschieden. Der CFC verabschiedet sich mit dem 17. Sieg im 19. Spiel in die zwei Monate lange Winterpause.