Chemnitz hat jetzt ein Anti-Diskriminierungs-Büro

Chemnitz – Hilfe gegen Benachteiligung: Das Anti-Diskriminierungsbüro Sachsen eröffnete am Freitag gemeinsam mit Integrationsministerin Petra Köpping (60, SPD) die erste Regionalstelle in Chemnitz.

Staatsministerin Petra Köpping (60, SPD) mit den Beratern Jan Diebold (34) und Stefanie Gockel (30) bei der Eröffnung der Regionalstelle des Antidiskriminierungsbüros.
Staatsministerin Petra Köpping (60, SPD) mit den Beratern Jan Diebold (34) und Stefanie Gockel (30) bei der Eröffnung der Regionalstelle des Antidiskriminierungsbüros.

“Die Bekämpfung von Diskriminierungen muss in allen Teilen Sachsens stattfinden”, so Petra Köpping.

“Wenn Menschen wegen ihrer Behinderung, ihrer Hautfarbe, ihrer Religion oder ihrer sexuellen Identität ausgegrenzt, benachteiligt oder angegriffen werden, benötigen sie Unterstützung.”

Ziel sei es, Beratung im Freistaat flächendeckend zu ermöglichen.

Über die Chemnitzer Zweigstelle sollen auch die angrenzenden Landkreise Mittelsachsen, Erzgebirge und Zwickau betreut werden.

Geschäftsführerin Sotiria Midelia (37):

“Die neue Beratungsstelle bedeutet für Betroffene von Diskriminierung in Chemnitz und angrenzenden Landkreisen, endlich eine wohnortnahe Beratungsstelle aufsuchen zu können – was bislang noch nicht der Fall gewesen ist.”

Hilfesuchende können sich mittwochs von 14 bis 16 Uhr und freitags von 10 bis 13 Uhr an das barrierefreie Büro am Jakobikirchplatz 2 wenden.