VfL Wolfsburg besteht auch gegen Hoffenheim

Stand: 08.12.2018 17:20 Uhr

von Johannes Freytag, NDR.de

Daniel Ginczek (r.) war an beiden Wolfsburger Treffern gegen Hoffenheim beteiligt.

3,5 Treffer waren bislang im Schnitt in den Bundesliga-Duellen zwischen dem VfL Wolfsburg und der TSG Hoffenheim gefallen – auch am Sonnabend hielt diese Statistik. Die Zuschauer in Wolfsburg bekamen eine attraktive Fußballpartie geboten, die mit einem leistungsrechten 2:2 (2:1) zu Ende ging. Die frühe Gästeführung drehten die stark aufspielenden “Wölfe” noch vor der Halbzeit – Daniel Ginczek war an beiden Treffern entscheidend beteiligt. “Da hatten wir aber ein wenig das Glück auf unserer Seite”, gab der VfL-Stürmer im ARD-Hörfunk zu. Im zweiten Durchgang war Hoffenheim das bessere Team und kam verdient zum Ausgleich. “Da haben uns ein wenig die Körner gefehlt”, erklärte VfL-Mittelfeldspieler Maximilian Arnold, “wenn uns aber einer vorher gesagt hätte, dass wir gegen Leipzig, Frankfurt und Hoffenheim sieben Punkte holen, dann hätten wir das sofort unterschrieben.” In der Tabelle sind die Wolfsburger nach dem dritten Spiel in Folge ohne Niederlage nun Neunter mit drei Zählern Rückstand auf einen Europacup-Platz.

Ginczek glänzt als Vorlagengeber und Torschütze

Schäfer: “Tolle Leistung!”

NDR 2

08.12.2018 17:49 Uhr Autor/in: Tillner,Burkhard

Der VfL Wolfsburg hat den dritten Sieg in Folge zwar knapp verpasst, Sportdirektor Marcel Schäfer lobte seine Mannschaft nach dem 2:2 gegen Hoffenheim aber trotzdem.

Beide Teams zeigten von Anfang an, warum in ihren Duellen stets viele Tore fallen. Schnörkellos ging es nach Balleroberung nach vorne, die Defensivreihen standen dabei nicht immer sicher. So sahen die Zuschauer ein munteres Hin und Her mit vielen Torraumszenen. Effektiver präsentierten sich dabei zunächst die Gäste, die bereits nach vier Minuten in Führung gingen: Joelinton schickte Andrej Kramaric steil, dessen Hereingabe drosch Ishak Belfodil volley zum 1:0 für Hoffenheim in die Maschen. Die “Wölfe” waren aber keinesfalls geschockt und drehten nach einer halben Stunde die Partie mit einem Doppelpack. Erst köpfte Ermin Bicakcic eine Flanke von Daniel Ginczek in bester Stürmermanier ins eigene Tor (28.), kurz darauf war Ginczek selbst erfolgreich – Admir Mehmedi hatte zuvor schön auf den VfL-Angreifer durchgesteckt (31.). Mit der verdienten Wolfsburger Führung ging es in die Halbzeitpause.

Hoffenheim drückt und trifft

14.Spieltag, 08.12.2018 15:30 Uhr

Auch im zweiten Durchgang blieb es eine attraktive Partie mit Torgelegenheiten auf beiden Seiten. Kramaric schlenzte von der Strafraumkante den Ball nur knapp am Gehäuse von Koen Casteels vorbei (49.), ein Freistoß von Maximilian Arnold landete direkt in den Armen von TSG-Keeper Oliver Baumann (52.). Auch ein Wolfsburger Konter wurde schlampig zu Ende gespielt, Yannick Gerhardt zögerte zu lange mit dem Abspiel und Wout Weghorst schoss weit am Tor vorbei (62.). Der Gästedruck wurde aber immer stärker. Casteels bekam nach einem Kramaric-Freistoß mit Kopfballverlängerung von Belfodil gerade noch die Hände hochgerissen (70.). Doch kurz darauf war der belgische Torwart geschlagen: Kramaric stocherte im Gewühl den Ball über die Linie, die Wolfsburger reklamierten vergeblich Abseits (71.). Gelungene Offensivaktionen der Gastgeber gab es kaum noch. Allerdings fand auch Hoffenheim keine Lücke mehr, die beste Gelegenheit vergab Belfodil, der an Casteels scheiterte (80.).

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09.12.2018 | 22:50 Uhr