Wolfsburgs Hotze: VfL ins erste Drittel

Wolfsburg (dpa/lni) – Wolfgang Hotze hat zum Abschied aus der Geschäftsführung des Fußball-Bundesligisten VfL Wolfsburg noch einmal den Anspruch der Konzernmutter Volkswagen unterstrichen. «Mit den Möglichkeiten, die der VfL hier hat und so, wie er in der Stadt eingebunden und akzeptiert ist, muss er in der Lage sein, im ersten Drittel der Liga mitzuspielen. Sonst würden wir zu viel Geld ausgeben», sagte der 66 Jahre alte langjährige VW-Manager im Interview der «Wolfsburger Allgemeinen Zeitung» (Samstag).

Hotze wechselt nach 22 Jahren beim VfL, davon einigen als Clubchef, endgültig in den Ruhestand, nachdem in Michael Meeske ein neuer Geschäftsführer gefunden wurde. Der 47 Jahre alte Meeske war zum 1. November vom 1. FC Nürnberg gekommen. Hotze soll künftig in den Aufsichtsrat des VfL wechseln. Der Verein konnte in den vergangenen beiden Spielzeiten den Bundesliga-Abstieg nur mit Mühe verhindern.

Von den Möglichkeiten her sieht Hotze den Meister von 2009 unter den Top-Clubs der Liga. «Der VfL liegt nicht auf den ersten zwei, drei Plätzen, aber gewiss im ersten Drittel der Liga», sagte er. Vom Autobauer Volkswagen soll dessen Fußball-Tochter pro Jahr mit gut 60 Millionen Euro unterstützt werden. Das VW-Engagement bei der 100-prozentigen Konzerntochter VfL sieht Hotze als nahezu unumkehrbar an: «Ja, ich glaube schon, dass das mittlerweile tatsächlich nachhaltig verankert ist.»

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