Hübner und das Ausblenden bei Kopfbällen

08.12.2018, 20:12





Zum fünften Mal in Folge blieb die TSG Hoffenheim in der Bundesliga auswärts ungeschlagen. Das 2:2 beim VfL Wolfsburg war vor allem für einen Spieler eine besondere Partie: Abwehrspieler Benjamin Hübner, der nach schwieriger Zeit erstmals in der Saison spielte.

Benjamin Hübner, Daniel Ginczek, Kevin Vogt (v.li.)

“Ich würde sagen, es war leicht anstrengend. Es wäre natürlich noch schöner gewesen, wenn wir gewonnen hätten”, erklärte der 29-Jährige, der lange Zeit mit den Spätfolgen einer Gehirnerschütterung zu kämpfen gehabt hatte. Letztmals hatte Hübner am 31. Spieltag der Saison 2017/18 gespielt. Beim 5:2 gegen Leipzig war der 1,93-Meter-Hüne zur Halbzeit ausgewechselt worden. Im Sommertrainingslager in Österreich wurde Hübner dann von einem Schuss am Kopf getroffen. Die Folge war eine Gehirnerschütterung, deren Symptome lange Zeit nicht weggehen wollten.

Spielbericht

Auf Nachfrage nach der Partie in Wolfsburg, ob er denn bei seinem Comeback gerade bei Kopfbällen noch an seine Probleme der letzten Monate denke, meinte der Abwehrspieler bei “Sky”: “Das habe ich ausgeblendet, es spielt keine Rolle mehr für mich.”

Nagelsmann zu Demirbay-Blessur: “Eher nicht dramatisch”

Während Hübner also in die TSG-Startelf zurückkehrte, bereitete Julian Nagelsmann ein anderer Profi in Wolfsburg Sorgen: Kerem Demirbay, der nach einer knappen halben Stunde vom eigenen Mitspieler Ishak Belfodil am Oberschenkel knapp oberhalb des Knies getroffen worden, und schließlich noch vor der Pause ausgewechselt worden war.

Der Hoffenheimer Trainer konnte jedoch nach dem Spiel Entwarnung geben: “Er hat nur einen Schlag abbekommen, es ist eher nicht dramatisch. Da er gegen ManCity gesperrt ist, hat er eine komplette Woche Zeit, sich zu erholen – das sollte klappen”, erklärte Nagelsmann. Im letzten Champions-League-Spiel dieser Saison in England am Mittwoch ist Demirbay nach seiner dritten Gelben Karte gesperrt.

jom

Bundesliga, 2018/19, 14. Spieltag

VfL Wolfsburg – TSG Hoffenheim 2:2


VfL Wolfsburg - TSG Hoffenheim 2:2

Wartender Coach



Hoffenheims Julian Nagelsmann wartet auf den Anpfiff in Wolfsburg.

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