MSV Duisburg: Fröde gibt der Abwehr nur wenig Sicherheit


Heidenheim. 
Duisburger Spieler sehen beim 1:4 gegen Heidenheim reihenweise nicht gut aus. Die Mannschaft des MSV in der Einzelkritik.



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Der 1. FC Heidenheim hält Anschluss an die Spitzengruppe der 2. Fußball-Bundesliga. Das Team von Trainer Frank Schmidt gewann 4:1 (1:0) gegen den MSV Duisburg und rückte mit 26 Punkten erst einmal auf den vierten Platz vor.

Die Duisburger bleiben trotz einer zumindest vor der Pause guten Leistung mit dem 1:4 im Tabellenkeller. Die Duisburger Spieler in der Einzelkritik.

Daniel Mesenhöler: Beim Heidenheimer Führungstreffer zum 1:0 stimmte die Abstimmung mit Innenverteidiger Lukas Fröde nicht. Verbuchte ansonsten mehrere gute Paraden. Note: 3-

Andreas Wiegel: Verschuldete den Foulelfmeter zum 3:0, hätte sich gegen Schnatterer klüger anstellen müssen. Der Rechtsverteidiger lebt vom unbändigen Einsatz, schießt dabei aber über das Ziel hinaus. Note: 4

Lukas Fröde: War in neuer Rolle als Innenverteidiger im Einsatz. Muss das erste Heidenheimer Tor mit auf seine Kappe nehmen, da beim langen Schnatterer-Ball die Abstimmung mit dem Torwart fehlte. Gab der Abwehrkette nur wenig Sicherheit. Note: 4-

Gerrit Nauber: Hätte vor dem zweiten Heidenheimer Tor den Torschützen Dovedan attackieren müssen, gab stattdessen aber nur Geleitschutz. Insgesamt mäßige Leistung. Note: 4-

Kevin Wolze: Sorgte mit seinem Anschlusstreffer zum 3:1 noch einmal für Spannung. Handelte sich die fünfte gelbe Karte ein und ist damit gegen den HSV gesperrt. Note: 3-

Ahmet Engin: War auf der Außenbahn völlig wirkungslos, konnte sein Tempospiel nicht auf die Platte bringen und keine Impulse setzen. Note: 5

Tim Albutat: Blieb zur Pause mit einer Hüft-Blessur in der Kabine. Lieferte in der ersten Halbzeit eine durchschnittliche Leistung im defensiven Mittelfeld ab. Note: 4+

Fabian Schnellhardt: Hatte nur in der ersten halben Stunde im Mittelfeld die Fäden in der Hand, war danach als Spielgestalter weitgehend abgemeldet. Note: 4

Cauly Oliveira Souza: Ordentliche erste Halbzeit, äußerst schwache zweite Hälfte. Hätte es beim Stande von 3:1 noch einmal spannend machen können, scheiterte aber freistehend am FCH-Torwart. Note: 4

John Verhoek: War an alter Wirkungsstätte wirkungslos. Vergab in der ersten Halbzeit eine gute Chance, indem er den Ball über das Tor schoss. Trat ansonsten kaum in Erscheinung. Note: 5

Stanislav Iljutcenko: Vergab in der fünften Minute einen Hochkaräter aus kurzer Distanz. Hatte nach der Pause Pech mit einem Lattentreffer. Fleißig, aber ohne Glück. Note: 4

Lukas Daschner: Kam zum Seitenwechsel für den verletzten Albutat. Konnte im zentralen Mittelfeld aber kaum Akzente setzen. Note: 4-