Ski alpin Weltcup 2018, Ergebnisse: 2. Lauf im Riesenslalom der Herren – alle

Das Warten hat ein Ende: Die Skier sind frisch gewachst, die Piste ist präpariert, die Ski-alpin-Saison 2018/19 im Weltcup ist in vollem Gange. An diesem Wochenende geht es für die Herren der Ski-alpin-West nach Val d’Isere in Frankreich, wo am Samstag (08.12.2018) der Riesenslalom der Herren und am Sonntag (09.12.2018) der Slalom der Herren auf dem Wettkampfkalender steht. Wer dabei die Nase vorn hat, erfahren Sie hier mit allen Ski-alpin-Weltcup-Ergebnissen im Überblick.

Wie sich die Ski-alpin-Herren am Wochenende vom 08. und 09. Dezember bei Riesenslalom und Slalom im französischen Val d’Isere schlagen, erfahren Sie hier bei news.de zeitnah nach Beendigung der Durchgänge mit allen Details zu Gewinnern und Platzierungen im kompakten Ski-alpin-Überblick.

Felix Neureuther will am Sonntag trotz seiner Daumenverletzung im Slalom von Val d’Isère antreten. Zunächst hatte der Deutsche Skiverband einen Start nach einem letzten Test im Training am Samstag ausgeschlossen, doch Neureuther will unbedingt fahren. Stunden vor der Entscheidung hatte er im Riesenslalom nach mehr als einem Jahr Wettkampfpause sein Comeback im Weltcup gegeben und Rang 21 belegt.

Der Routinier hatte sich im November 2017 einen Kreuzbandriss zugezogen. Vor drei Wochen brach sich Neureuther dann im Training in Levi den rechten Daumen. Nach der Operation bekam er eine Spezialschiene angepasst. Weil im Slalom die Stangen mit der Hand geboxt werden müssen, galt sein Start als sehr unwahrscheinlich.

Die deutschen Skirennfahrer haben sich beim Riesenslalom von Val d’Isère sehr schwer getan und die Spitzenplätze klar verpasst. Bester Deutscher war unerwartet Alexander Schmid auf Rang 15. Damit erfüllte der 24-Jährige am Samstag die halbe Norm für die WM im Februar. Felix Neureuther kam bei seinem Comeback nach mehr als einem Jahr Weltcup-Pause mit einer Spezialschiene am verletzten Daumen auf Rang 21. Fritz Dopfer wurde beim 60. Weltcup-Sieg von Marcel Hirscher aus Österreich 22.

Stefan Luitz verpatzte den zweiten Durchgang und landet mit großem Zeitrückstand auf Platz 30. Tags zuvor waren sein Verstoß gegen die Anti-Doping-Regeln des Skiweltverbands FIS und der drohenden Verlust seines ersten Weltcup-Siegs vom vergangenen Sonntag bekanntgeworden.

Hirscher holte seinen Sieg mit 1,18 Sekunden Vorsprung auf Henrik Kristoffersen aus Norwegen und stand zum 17. Mal in Folge bei einem Riesenslalom auf dem Podest. Dritter wurde der Schwede Matts Olsson.

Für die Deutschen läuft es beim Riesenslalom im französischen Val d’Isere noch nicht rund. Felix Neureuther landete nach einem Jahr Rennpause nur auf Platz 18, Stefan Luitz immerhin auf Rang 8. Auf Platz 1 fuhr der Österreicher Marcel Hirscher, gefolgt vonZan Kranjec (Kroatien) und Matts Olsson (Schweden).

Skirennfahrer Stefan Luitz hat sich erstmals nach Bekanntwerden seines Verstoßes gegen die Anti-Doping-Regeln des Skiweltverbands öffentlich geäußert. “Es ist sehr ärgerlich. Vor allem, dass es vor dem nächsten Rennen zu so einer Situation kommt”, sagte der 26-Jährige in einem am Samstag ausgestrahlten Beitrag der ARD vor dem Riesenslalom in Val d’Isère. Auf die Frage, ob nun ein Schatten auf seinem ersten Weltcup-Sieg liege, antwortete Luitz: “Ein bisschen, muss ich sagen. Deswegen ist es noch mehr Anreiz, das nochmal zu zeigen.”

Luitz hatte vergangene Woche in Beaver Creek das erste Mal in seiner Karriere ein Weltcup-Rennen gewonnen. Zwischen den beiden Durchgängen beim Riesenslalom atmete er im Aufenthaltsbereich der Fahrer Sauerstoff durch eine Maske. Damit brach er eine Regel des Skiweltverbands FIS, die das Einatmen von Sauerstoff an einer Wettkampfstätte verbietet. Die Welt-Anti-Doping-Agentur WADA erlaubt diese Methode hingegen explizit. Die Unterschiede zwischen WADA- und FIS-Regeln waren dem Deutschen Skiverband eigenen Angaben zufolge nicht bekannt.

Ob und wie Luitz bestraft wird, ist noch nicht entschieden. Die FIS bestätigte bislang nur eine Untersuchung des Falls. Im Reglement steht, dass auf einen Verstoß eine Disqualifikation folgt. Am Riesenslalom in Val d’Isère nahm Luitz am Samstag teil.

Deutschlands bester Skirennfahrer Felix Neureuther gibt beim Riesenslalom in Val d’Isère am Samstag sein Comeback im Weltcup. Nach einem Verstoß gegen die Anti-Doping-Regeln des Skiweltverbandes bei seinem Premieren-Sieg vergangene Woche in den USA steht auch Neureuthers Teamkollege Stefan Luitz im Fokus.

Die deutschen Biathletinnen wollen in St. Moritz im Sprint das erste Podium der neuen Saison holen und sich damit eine gute Ausgangsposition für das abschließende Verfolgungsrennen am Sonntag verschaffen.