Brown-Rückkehr nach Pittsburgh "schwer vorstellbar"

11.01.2019, 13:01





Die Pittsburgh Steelers und Antonio Brown (30) gehen wohl tatsächlich getrennte Wege. Am Mittwoch äußerte sich der Franchise-Besitzer.

Antonio Brown

Den Grund, warum Antonio Brown bei den Steelers vor dem Aus steht, fasste sein Trainer kurz und knapp zusammen: “Wenn jemand vor einem Spiel, das du unbedingt gewinnen musst, um im Rennen zu bleiben, nicht erreichbar ist, dann gibt es natürlich Diskussionsbedarf”, sagte Mike Tomlin nach der gewonnenen und doch verlorenen Partie gegen die Cincinnati Bengals.

Weil Brown sich vorher im Training dem Vernehmen nach mit Quarterback Ben Reothlisberger in die Haare gekriegt hatte, wurde er kurzerhand für das wichtigste Spiel der Saison gestrichen. Jetzt mehren sich die Gerüchte, wonach das Verhältnis zwischen Brown, der zudem immer wieder in den sozialen Medien Wechselspekulationen anheizte, und den Steelers nicht mehr zu retten ist, inzwischen hat sich sogar der Besitzer gemeldet.

“Wir können zur Zeit nicht viel machen, haben aber Zeit für eine Entscheidung”, erklärte Art Rooney II der “Pittsburgh Post-Gazette”. Einen Trade seines besten Receivers schloss er dabei nicht aus, immerhin aber eine Entlassung. “Das steht nicht zur Diskussion. Alle anderen Optionen liegen auf dem Tisch.” Eine Rückkehr Browns nach Pittsburgh sei für ihn “schwer vorstellbar”.

Wie NFL-Insider berichten, ist ein Brown-Trade die wahrscheinlichste Option. Demnach fordern die Steelers, die gerade erst das Theater mit Running Back Le’Veon Bell hinter sich haben, mindestens einen Erstrundenpick im Gegenzug. Brown, 2010 an Position 195 gedraftet, kommt in neun Jahren in Pittsburgh auf 11.207 Receiving Yards und 74 Touchdowns.

mkr