Adelhausen verpasst Einzug ins Finale – und sorgt mit Vermummung für Aufregung

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Riesenenttäuschung beim TuS Adelhausen: Die Ringer-Mannschaft verpasst den erstmaligen Einzug in die beiden Finalkämpfe – sorgt aber durch Vermummung beim Einlass für große Aufregung.

Der TuS verlor am Samstagabend beim deutschen Meister Wacker Burghausen mit 11:17 Punkten (Hinkampf 13:13) – und schied damit wie im Vorjahr (damals gegen Köllerbach) im Halbfinale aus. Damit bleibt es dabei: Noch nie hat eine südbadische Mannschaft die Finalkämpfe erreicht – seit Einführung der Ringer-Bundesliga zur Saison 1964/65. Dominiert wurde dieser Wettbewerb von Mannschaften aus Aalen (9 Titelgewinne), Schifferstadt (8), Goldbach (8) und Köllerbach (6), allesamt Teams aus anderen Landesverbänden.

Nach dem hitzigen Hinkampf, bei dem Burghausen zu spät zum Wiegen in Adelhausen eingetroffen war und dies mit den chaotischen Straßenverhältnissen samt Schnee und Eis begründet hatte, hatten die Adelhauser gegen die Wertung Protest eingelegt. Eine Entscheidung darüber hatte der Deutsche Ringer-Bund (DRB) vor dem Rückkampf am Samstagabend indes noch nicht getroffen. Es ist nun nicht mehr damit zu rechnen, dass der Protest erfolgreich beschieden wird.

Adelhausen-Team erscheint vermummt

Hitzig war es dann …