Nach Krebstod seines Sohns: So hart war die Zeit wirklich

Mit gerade einmal einem Jahr bekam der kleine Sohn von US-Comedian
, 41, 2016 die Schockdiagnose Krebs. Ein Tumor hatte sich im Gehirn des kleinen Henry, ✝2, gebildet – eine 15-monatige Odyssee aus Therapien, Krankenhausaufenthalten, vermeintlicher Genesung und Rückschlägen folgte. Im Herbst 2017 kam der Krebs zurück, Anfang 2018 starb der damals Zweieinhalbjährige. Wie hart diese Zeit für Rob Delaney war, darüber sprach der Schauspieler jetzt mit “Radio Times”.

Rob Delaney: “Ich musste einfach weinen!”

15 Monate lang zogen sich die Behandlungen des kleinen Henry hin, 15 Monate zwischen Hoffen und Bangen. Unvorstellbar grausam muss diese Zeit auch für Rob Delaney gewesen sein. Während der Zeit der Therapien drehte der 41-Jährige die dritte Staffel seiner Comedy-Serie, doch einfach war das nicht. “Die Dreharbeiten waren hart. Manchmal musste ich eine Pause machen und einfach weinen”, erinnert sich Delaney an die Zeit, als Henry im Krankenhaus lag. Um Job und Privatleben unter einen Hut zu bekommen, musste sich der Schauspieler damals etwas einfallen lassen: “Wir mieteten uns ein Büro in der Nähe des Great Ormond Street Hospital, damit ich in der dritten Serie nach Bedarf rübergehen konnte.” 

Der Schauspieler leidet noch heute an psychischen Spätfolgen

Anfang 2018 erlag Henry mit gerade einmal zweieinhalb Jahren seinem Krebsleiden und neben all der Trauer hat Rob Delaney auch ein Jahr danach noch mit psychischen Folgen zu kämpfen. Akute Angstzustände, Konzentrationsstörungen und Panik, sobald sich jemand in seiner Gegenwart übergibt, verfolgen den Schauspieler noch heute. “Ich kann keine E-Mails mehr beantworten oder grundlegende Büroarbeit machen, und mein Gedächtnis ist beschädigt”, erklärt Rob.

Rob und Leah Delaney blicken nach vorne

Neben all den dunklen Zeiten hatte das Jahr 2018 aber auch frohe Momente für Rob und seine Frau Leah zu bieten: Die beiden wurden erneut Eltern. Im August 2018 kam ein weiterer Sohn zur Welt. “Noch ein weiteres Kind zu haben, vermindert in keiner Weise unsere Trauer, weil Henry gestorben ist. Dass Henry gestorben ist, macht unseren neuen Sohn aber nicht weniger bezaubernd”, erklärte der 41-Jährige Ende letzten Jahres im Interview mit “The Sunday Times”. 

Die Abschiede 2018

Um diese Stars trauern wir

Verwendete Quellen: Radio Times,  The Sunday Times