Strom abgestellt: 900 Schweine des Bauernpräsidentensohn tot

Nach dem gewaltsamen Eindringen Unbekannter in einen Schweinemastbetrieb in Vreden im westlichen Münsterland sind rund 900 Tiere verendet. Nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur handelt es sich bei dem Betrieb um den Hof, den der Sohn des CDU-Bundestagsabgeordneten Johannes Röring, bewirtschaftet. Röring ist auch Präsident des Westfälisch-Lippischen Landwirtschaftsverbandes.

Nach Angaben der Polizei waren die unbekannten Täter in der Zeit zwischen Sonntagabend und Montagmorgen in den Technikraum des Betriebes eingedrungen und hatten die Stromversorgung unterbrochen. Damit war die Belüftung des Stalles ausgeschaltet, die für die Mastschweine lebensnotwendig ist.

Der Besitzer schätzt nach Polizeiangaben den Schaden auf rund 100.000 Euro. Nach Angaben eines Polizeisprechers wird in alle Richtungen ermittelt. Am Dienstag will sich nach seinen Informationen die Besitzerfamilie an die Öffentlichkeit wenden.