2019: Bisher sieben tödliche Verkehrsunfälle in und um Leipzig

Es war schon der siebente Verkehrstote im Bereich der Polizeidirektion Leipzig in diesem Jahr. Am Dienstagabend ist auf dem Ranstädter Steinweg in Leipzig ein 16 Jahre alter Junge von einem Auto erfasst worden und an den Verletzungen gestorben. Pro Woche ein Todesopfer: Sollten sich diese Entwicklung fortsetzen, dann steuert die PD Leipzig in diesem Jahr auf eine neue Höchstzahl bei den Verkehrstoten zu. Im Jahr 2017 kam auf den Straßen des Bereichs 49 Menschen ums Leben, ein Jahr davor 48 Verkehrsteilnehmer. Im Jahr 2015 waren es nur 40 Opfer.

1. Erstes Todesopfer in diesem Jahr war ein sechs Jahre alter Junge. Er wurde am 6. Januar im Leipziger Stadtteil Neulindenau von einem Auto angefahren und starb später in einer Klinik.

2. Die erste Verkehrstote war am 7. Januar in Bad Düben zu beklagen. Ein 32 Jahre alter betrunkener Autofahrer erfasste dort eine 47-jährige Fußgängerin. Die Frau verstarb noch im Krankenwagen.

Bei einem schweren Unfall in Bad Düben ist am Montagabend eine Frau ums Leben gekommen.

3. Ein 57-jähriger Autofahrer aus Liebschützberg ist am 9. Januar bei einem Frontalzusammenstoß nahe Lampersdorf (Kreis Nordsachsen) ums Leben gekommen. Auf glatter Straße war ein Transporter frontal in seinen Wagen gekracht.

4. Ein 68 Jahre alter Radfahrer ist am 20. Januar bei einem Unfall nahe des Oschatzer Ortsteils Leuben lebensgefährlich verletzt worden. Er starb später im Krankenhaus. Wie die Polizei berichtete, war der Radfahrer gegen 19.30 Uhr auf der Naundorfer Straße von Leuben nach Limbach unterwegs. Ein BMW-Fahrer habe dann den Mann übersehen und ihn von hinten angefahren.

5. Im Leipziger Stadtteil Gohlis hat es am 31. Januar einen weiteren schweren Unfall gegeben, bei dem eine 19-jährige Fußgängerin tödlich verletzt wurde. Nach Polizeiangaben wollte die junge Frau gegen 19 Uhr die Gohliser Straße an der Haltestelle „Fritz-Seger-Straße“ kurz hinter einer haltenden Straßenbahn überqueren. Dabei wurde sie von einem Auto erfasst.

6. Ein Unfall auf der A 14 bei Döbeln hat am 11. Februar einen Lastwagenfahrer das Leben gekostet. Nach ersten Erkenntnissen war der Lkw zwischen den Anschlussstellen Döbeln-Ost und Döbeln-Nord auf einen Schilderwagen aufgefahren, hatte dann ein Brückengeländer durchbrochen und war in die Tiefe gestürzt.

Am Montag ist ein LKW auf der A14 bei Döbeln durch das Geländer einer Brücke gebrochen und dabei auf die Straße darunter gekracht. Der Fahrer kam in der Folge des Unfalls ums Leben.

7. Beim bisher siebenten Todesopfer handelt es sich um den 16 Jahre alten Jungen, der am 12. Februar im Ranstädter Steinweg in Leipzig von einem Sportwagen erfasst wurde.

Von Matthias Roth