Füchse wollen im EHF-Pokal in Ungarn nachlegen

Eine Reise ins Ungewisse erwartet Handball-Bundesligist Füchse Berlin am Donnerstag beim Auswärtsspiel im EHF-Pokal beim ungarischen Club Balatonfüredi KSE (18.00 Uhr). “Eine ziemlich unbekannte Mannschaft ohne große Namen, aber darin liegt auch die Gefahr, dass mein Team sie unterschätzt”, warnte Trainer Velimir Petkovic.

Damit das nicht geschieht, reisen die Füchse extra früher an den Plattensee. So wird am Mittwoch noch im nahen Veszprem trainiert. “Im Training war zuletzt nicht jeder hochkonzentriert. So können wir uns vor Ort mit dem Gegner beschäftigen”, meinte Petkovic. International ist Balatonfüredi bisher noch wenig in Erscheinung getreten. Bekanntester Spieler ist Oldie Nándor Fazekas. Der mittlerweile 42-jährige Keeper spielte einst für Lübbecke und Gummersbach fünf Jahre in der Bundesliga.

Für Rechtsaußen Hans Lindberg sind die Ungarn aber ein unangenehmer Gegner. “Ich habe gegen einige Spieler aus diesem Verein ja schon bei der WM mit Dänemark gespielt”, so der Weltmeister. “Und die sind richtig gut. Sie sind technisch stark und spielen sehr körperbetont. Das wird nicht einfach.”

Nach dem Auftaktsieg in Gruppe A am Sonntag gegen Saint-Raphael Var wollen die Berliner in Ungarn nachlegen. “Wir wollen jetzt auch zwei Punkte in Ungarn holen”, kündigte Petkovic an. Doch nach der langen WM-Pause sind die Füchse immer noch auf Formsuche. Da sind die vielen Spiele momentan sehr hilfreich. “So finden wir schneller wieder den Rhythmus und die Spannung”, hoffte Petkovic.