Charlotte Rampling



Charlotte Rampling hat ein oft diskutiertes Schicksal vieler Schauspielerinnen auf den Kopf gestellt: Je mehr sie vor der Kamera alterte, desto stärker wurden ihre Rollen.





Auf die Entdeckung des jungen Fotomodells für Theater und Film, die schnellen ersten Rollen mit nackter Haut und die bemerkenswerte Karriere folgte eben kein Einschnitt mit Karriereknick und Rollensuche einer Schauspielerin in ihren 40er und 50er Jahren.


Im Gegenteil gilt vielen Kritikern das schauspielerische Schaffen der älteren Rampling als das deutlich wichtigere und prägendere für die inzwischen 73 Jahre alte Britin.


Bezeichnenderweise bekam sie ihre erste große Auszeichnung erst 2003 mit dem Europäischen Filmpreis für ihre Rolle in „Swimming Pool“ von Regisseur François Ozon. Nun wird Charlotte Rampling in Berlin mit dem Goldenen Ehrenbären für ihr Filmschaffen ausgezeichnet.