"Ich muss lernen sexy zu sein"

Für “Let’s Dance” hat Olympiateilnehmerin Sabrina “Mocki” Mockenhaupt, 38, sowohl Sportsachen als auch Laufschuhe an den Nagel gehangen. Stattdessen wagt sie sich auf neues Terrain, trägt am Tag der großen Kennenlern-Show von “Let’s Dance” ein tief-dekolletiertes Paillettenkleid und hohe Schuhe. Unter all den anderen hübschen Profi-Tänzerinnen und Promi-Frauen fällt “Mocki” optisch gesehen nicht aus der Reihe. Doch wie uns die 38-Jährige im GALA-Interview verrät, zählen genau diese figurbetonten Kleider und hohen Schuhe sowie sexy Bewegungen zu ihren größten Herausforderungen in den nächsten Wochen bei “Let’s Dance”.

GALA: Herzlichen Glückwunsch! Sie haben die große Kennenlern-Show überstanden. Wie fühlen Sie sich?
Sabrina Mockenhaupt: Ganz schön platt. Dabei geht es ja jetzt erst richtig los…

Das klingt ein wenig ängstlich. Welche Herausforderung macht Ihnen besonders zu schaffen?
Zu allererst natürlich die Choreografie einzustudieren und auch zu merken. Und sexy zu sein. Das fällt mir als Sportlerin besonders schwer. Mein Kleidungsstil ist eher locker, ich trage so gut wie immer Turnschuhe. An die hohen Schuhe muss ich mich erst noch gewöhnen. 

Als Langstreckenläuferin haben Sie eigentlich so gar nichts mit Tanzen zu tun. Warum haben Sie sich entschieden bei „Let’s Dance“ mitzumachen? 
Ich möchte einfach eine andere Seite von mir zeigen, weiter an mir arbeiten; insbesondere an einer Sache: sexy sein. Auch mein Schatzi ist eben zu mir gekommen und meinte, ich müsse sexier werden. 

Aber Ihr Partner findet Sie doch hoffentlich anziehend?
Natürlich! Ich kann beispielsweise auch auf Bildern sexy posieren. Aber sexy tanzen und das ausdrücken? Das fällt mir noch schwer. 

… vielleicht klappt das ja schneller als Sie denken. Dann wird ihr Partner Augen machen. Glauben Sie, wenn Sie nun vermehrt Zeit mit Ihrem Tanz-Partner Erich verbringen, dass ihr Partner eifersüchtig wird?
Nee, wenn, dann bin ich die Eifersüchtige. 

Fällt es Ihnen schwer, Emotionen zu zeigen?
Ich bin voller Emotionen! Nur derzeit fällt es mir schwer, diese auch zu zeigen, weil ich noch so viel Nachdenken muss. Da muss ich noch dran arbeiten, aber mein Tanzpartner Erich hat mir Mut gemacht. Er sagt, ich solle mich ganz auf ihn verlassen. 

Bereitet Ihnen die Kritik von Herrn Llambi ein wenig Bauchweh?
Heute habe ich das auf jeden Fall schon zu spüren bekommen. 

Woran glauben Sie, kann das gelegen haben?
Ich habe heute ja auch zum ersten Mal mein Intro-Video gesehen, das stimmte mich sehr emotional. Danach direkt abliefern zu müssen, nach all den ganzen Eindrücken, forderte mich schon sehr. Das spiegelte sich dann auch in den Punkten wieder.

Wie ist Ihr Gefühl für nächste Woche?
Ich muss auf jeden Fall Gas geben. Die Kritik motiviert mich, ich bin ja Sportlerin und da ist mein sportlicher Ehrgeiz gepackt. Ich will versuchen, soweit es geht zu kommen. 

Herr Llambi hat gegenüber „Bild“ von Ihrer „Schlappschnauze“ gesprochen. 
Meine Ausdrucksweise und meinen Dialekt werde ich nicht ändern können. Entweder man liebt mich oder man hasst mich. Eins von beiden. 

“Let’s Dance”-Gewinner