आपका स्वागत है! – herzlich willkommen Bremen bekommt seinen ersten Hindu-Tempel!

Blockdiek – Auf dem Gelände der Stiftung Ellener Hof entsteht bald ein prachtvolles Gotteshaus. Und das ist der Kuh „Madel“ zu verdanken. Vor einem Jahr entschied sie nach Hindu-Tradition über die Lage des Baugrundstücks, hielt es für geeignet.

Pathmakaran Pathmanathan (46), Sprecher und Gründer der Hindu-Gemeinde: „Ich habe den Tempel selbst entworfen und von einem professionellen Architekten prüfen und den Bauantrag einreichen lassen. Die mündliche Baugenehmigung ist erteilt.“ In drei Monaten soll die schriftliche Form folgen und der Bau losgehen.

Milchkuh „Madel“ prüfte das Gelände nach hinduistischem Brauch, ob es sich für den Bau eines Tempels eignet. Sie stimmte zu
Milchkuh „Madel“ prüfte das Gelände nach hinduistischem Brauch, ob es sich für den Bau eines Tempels eignet. Sie stimmte zuFoto: Verena Hornung

Auf einer Fläche von 23 mal 21 Metern entsteht der fünf Meter hohe Tempel mit Säulen und weißen, goldfarbenen und roten Elementen. Gekrönt wird das Gebäude von einem zehn Meter hohen Turm am Eingang. Sobald der Betonbau mit der Holzverkleidung fertig und der Gebetsraum eingerichtet ist, können die 300 Mitglieder, überwiegend aus Indien und Sri Lanka, den Tempel beziehen. Die Kosten in Höhe von rund 600 000 Euro finanzieren sie aus Spenden.

Wenn alles fertig ist, wird „Madel“ vielleicht wieder eingeladen. Pathmanathan: „Bei einer Tempel-Einweihung müssen eine Kuh und ein Kälbchen dabei sein.“