Einbrüche in Altona und Ottensen: So dreist gelangen Frauen-Banden an Ihr Geld

Sie sind modisch gekleidet, fallen nicht weiter auf und haben immer eine passende Ausrede parat: Immer häufiger schicken organisierte Einbrecher-Banden Frauen vor, um Objekte auszuspähen – und auch um in Wohnungen einzusteigen. Nach mehreren Einbrüchen in Altona, Ottensen und Othmarschen, hat jetzt die Polizei eine Warnmeldung für die Anwohner veröffentlicht. So agieren Frauen-Banden – und so können Sie sich schützen.

Zuletzt war das vergangenen Montag an der Sternstraße (Altona) passiert, wo ein skrupelloses Duo gegen 13 Uhr in eine Wohnung einbrach und Bargeld sowie Schmuck erbeutete. Anschließend flüchteten die Frauen in unbekannte Richtung. Sie sind etwa 30 Jahre alt, von schlanker Statur und haben braune Haare. Sie sollen laut Polizei „vermutlich rumänisch“ untereinander gesprochen haben und trugen pinke und beige Winterjacken sowie Sneakers. Hinweise: Tel. 428 65 6789.

Das war nur einer der zahlreichen Vorfälle im Viertel, die derzeit die Beamten intensiv beschäftigen. Nach den zahlreichen Einbrüchen durch mutmaßlich junge Einbrecherinnen in Altona, Ottensen und Othmarschen warnt nun die Polizei Anwohner vor den dreisten Frauen-Banden.

So agieren die Frauen-Banden 

Die Taten erfolgen am helllichten Tag, in der Regel vormittags oder am frühen Nachmittag. In vielen Fällen werden die Einbrüche durch Zweier- oder Dreiergruppen von jungen Frauen begangen. Sie verhalten sich eher unauffällig und treten ihrem Umfeld angepasst auf. Sofern es zu einem persönlichen Kontakt zu Hausbewohnern kam, gaben die angesprochenen Frauen zumeist eine plausibel klingende Erklärung ab, zum Beispiel, dass sie eine Familie im Haus besucht oder Post für Nachbarn abgegeben hätten.

Das rät die Polizei

  • Schließen Sie Ihre Wohnungstür beim Verlassen des Hauses immer ab
  • Achten Sie auf Ihr Umfeld     
  • Seien Sie aufmerksam und werden Sie misstrauisch, wenn Ihnen eine oder mehrere unbekannte Personen im Treppenhaus begegnen 
  • Lassen Sie keine fremden Personen in Ihre Wohnung, wenn Sie unsicher oder allein sind

Polizeisprecher Timo Zill: „Bleiben Sie achtsam und haben Sie keine Scheu. Bitte wählen Sie beim kleinsten Verdacht immer die 110.“