KSC will gegen Cottbus wieder zu alter Form zurückfinden

Vergangenen Mittwoch war die Karlsruher Mannschaft nach Abpfiff schleunigst in die Kabinen des Wildpark-Stadions verschwunden. Nach der verdienten 0:3-Pleite gegen Aalen wollte niemand den Journalisten Fragen beantworten – zum eigenen Schutz, wie Kapitän David Pisot heute sagte: „Wir haben uns gemeinsam dazu entschlossen, weil wir uns nach dieser Enttäuschung erst einmal sammeln wollten, bevor wir aus Emotionen heraus etwas sagen, was nicht gesagt werden sollte.“ Wieso aber der KSC ausgerechnet gegen leistungsstärkere Mannschaften wie Uerdingen oder Spitzenreiter Osnabrück sechs Punkte gewinnen kann, dafür aber gegen Teams der unteren Tabellenregion wichtige Punkte verliert, kann sich auch Trainer Alois Schwartz immer noch nicht erklären.

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“Es wissen alle worum es geht. Trotz der guten Tugenden ist es dann so, dass der Schiri in die Pfeife bläst und alles ist weg. Unerklärlich, aber das sollte uns nicht mehr passieren und ich hoffe auch, dass es uns nicht mehr passiert.”

Kann der KSC die Cottbusser ausbremsen?

In der Tat muss Karlsruhe beim Tabellen-17. am kommenden Sonntag (13 Uhr) aufpassen: Die Brandenburger haben seit zwei Spielen einen guten Lauf und vor allem einen großen Hunger nach Toren bewiesen. Letzten Samstag hatte das Team von Coach Wollitz beispielsweise gegen Preußen Münster nach nicht einmal 30 Minuten schon drei Tore geschossen. Unter der Woche besiegte Cottbus außerdem den Aufstiegskandidat aus Halle mit 3:2.

Zweiter Tabellenplatz kein Streitpunkt

Der KSC befindet sich aber trotz einiger Punktverluste in der bisherigen Saison immer noch auf dem zweiten Tabellenplatz, was aufgrund einiger Patzer der Konkurrenz als sehr glücklich bezeichnet werden kann. Nach Angaben von Alois Schwartz, ist die jetzige Ausgangslage dennoch eine bessere, als sie es noch einem Jahr war.

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Patzer von Keeper Uphoff: Rückhalt statt Kritik

Ob es gegen Energie Cottbus personelle Veränderungen in der Startelf gegen wird, ließ Schwartz noch offen. “Es geht nicht um die Aufstellung, sondern um die Einstellung!” Sicherlich trifft dies auch auf den Karlsruher Torhüter Benjamin Uphoff zu, der sich in den vergangenen zwei Spielen gegen Uerdingen und Aalen gleich zwei vermeidbare Aussetzer leistete. Gewohnt ist man dieses Verhalten vom 25-jährigen Ex-Stuttgarter aber nicht. Das weiß auch sein Trainer, der ihm vor dem wichtigen Spiel am Sonntag den Rücken stärkt.

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