Markus Reiterberger nur 14. in Thailand: "Das ist nicht unser Ziel"

(Motorsport-Total.com) – Beim ersten Lauf in Buriram (Thailand) musste sich BMW-Pilot Markus Reiterberger mit Platz 14 zufriedengeben (zum Rennbericht). Der Obinger überquerte 43 Sekunden nach Sieger Alvaro Bautista (Ducati) die Ziellinie. Zu Teamkollege Tom Sykes, der Neunter wurde, fehlten Reiterberger am Samstag 14 Sekunden (zum Ergebnis).

Markus Reiterberger

Markus Reiterberger erlebte ein enttäuschendes Rennen Zoom

“Heute Morgen im dritten Freien Training und auch im Qualifying hatte ich ein ganz gutes Gefühl mit dem Motorrad. Ich hatte eigentlich auch einen ganz guten Start ins Rennen, habe dann in der ersten Kurve aber ein bisschen Pech gehabt”, berichtet Reiterberger.

“In dem Getümmel konnte ich meinen Rhythmus nicht fahren. Ich hatte heute im Rennen kein gutes Gefühl für das Motorrad und bin auch nicht wirklich happy über das Ergebnis. Ja, wir haben immerhin zwei Punkte mitnehmen können, aber das ist nicht unser Ziel”, erklärt der Superstock-Champion.

“Wir müssen nun schauen, dass wir das Paket weiter kennenlernen und uns verbessern und das wird sicher noch eine Zeit dauern. Bis dahin werde ich mich wohl noch etwas in Geduld üben müssen, auch wenn mir das schwer fällt”, bemerkt der BMW-Pilot, der mit dem Fahrverhalten seiner S1000RR nur bedingt zufrieden war, obwohl die Crew von Freitag zu Samstag Verbesserungen erzielte.

“Wir haben von gestern auf heute eine Änderung vorgenommen, die sich im dritten Freien Training positiv ausgewirkt hat. Denn ich konnte schnelle und konstante Rundenzeiten fahren”, schildert er. “Für die Superpole haben wir dann noch eine Kleinigkeit angepasst, was mir noch mehr Vertrauen gegeben hat.

“Im Getümmel konnte ich dann nicht meinen eigenen Rhythmus fahren. Zudem scheint es so, als konnte ich mit dem Bike noch nicht ganz so bremsen, wie ich möchte. Dann ist mir noch ein Fehler passiert, und ich bin weit gegangen”, ärgert sich Reiterberger. “Das hat Zeit gekostet, aber ich habe die zwei Punkte ins Ziel gebracht. Natürlich sind unsere Erwartungen höher, aber ich hatte ehrlich gesagt im Rennen auch kein optimales Gefühl auf dem Bike. Wir werden nun daran arbeiten, das gesamte Paket weiter kennenzulernen und zu verbessern.”