Mönchengladbach: Fahranfänger rammt Pkw und schiebt ihn frontal in Linienbus

Mönchengladbach –

Bei einem Auffahrunfall in Mönchengladbach sind am Nachmittag mehrere Menschen verletzt worden, einige von ihnen schwer.

Nach derzeitigem Stand wurden mindestens neun Menschen schwer verletzt. Dutzende Menschen wurden am Unfallort untersucht, mindestens fünf weitere wurden leichter verletzt, wie ein Sprecher der Polizei am Samstagabend sagte. Zuerst war die Rede von mindestens 36 Verletzten gewesen.

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Die Rettungskräfte untersuchten noch vor Ort die Bus- und Pkw-Insassen. Mindestens neun Menschen wurden schwer verletzt.

Gegen 16:51 Uhr war es auf der Waldnieler Straße zu dem Unfall mit einem Linienbus des OPNV und 2 Pkw gekommen. Wie die Ermittlungen ergaben, hatte eine 38-jährige Pkw-Fahrerin von der Waldnieler Straße links in eine Grundstückseinfahrt abbiegen wollen. Sie musste wegen des Gegenverkehrs warten.

Kleinwagen frontal in Linienbus geschoben

Ein 19 Jahre alter Fahranfänger aus Odenkirchen übersah das Auto und prallte von hinten auf den Wagen und schob diesen frontal in den entgegenkommenden Linienbus. Er wurde dabei ebenso schwer verletzt wie seine gleichaltrige Beifahrerin.

Auch die 38-Jährige musste schwer verletzt in eine Klinik gebracht werden. Im Bus erlitten der 58-jährige Fahrer sowie sechs Insassen zum Teil Verletzungen. Weitere Fahrgäste wurden leicht verletzt.

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Ein zerstörter Pkw steht am Straßenrand.

Im Linienbus befanden sich neben dem Busfahrer insgesamt 32 Fahrgäste. 14 Personen mussten notfallmedizinisch versorgt werden. Von diesen Patienten wurden neun als mittelschwer- und fünf als leichtverletzt eingestuft und mit Rettungswagen in umliegende Notfallkrankenhäuser transportiert. Alle anderen unverletzten Fahrgäste konnten die Fahrt in einem bereitgestellten Ersatzbus fortsetzten.

(dpa/ots)