Neunjährige stirbt bei schweren Unfall zwischen Klein Lengden und Benniehausen

Bei einem Verkehrsunfall auf der L 569 ist nach Polizeiangaben am Sonnabend ein neunjähriges Mädchen ums Leben gekommen. Weitere Personen wurden zudem schwer verletzt. Bis in den späten Nachmittag blieb die Landstraße am Sonnabend vollgesperrt.

Nach ersten Erkenntnissen der Polizei geriet der mit drei Kindern besetzte Kombi des 39-Jährigen kurz vor der Ortschaft Benniehausen aus bisher ungeklärter Ursache in einer Linkskurve ins Schleudern. Das Fahrzeug kollidierte mit der Beifahrerseite frontal mit einem in diesem Moment entgegenkommenden VW Polo aus Göttingen.

Der 39 Jahre alte Fahrer des Volvo aus Göttingen erlitt bei dem Unfall schwerste, zwei Kinder (ein Junge und ein Mädchen) auf dem Rücksitz mutmaßlich schwere Verletzungen. Der 26 Jahre alte Fahrer des Polo erlitt bei dem Zusammenstoß nach aktuellen Kenntnissen vermutlich mittelschwere Verletzungen.

Die Feuerwehren aus Klein Lengden, Benniehausen, Rittmarshausen und Diemarden sowie vier Rettungswagen und ein Notarztwagen waren im Einsatz, um eingeklemmte Unfallopfer zu befreien. Zusätzlich landeten zwei Rettungshubschrauber aus Göttingen und Kassel.

Für die Betreuung der Einsatzkräfte wurde ein Notfallseelsorger angefordert.

Die verletzten Fahrer wurden in Krankenhäuser nach Duderstadt und Göttingen gebracht. Die beiden schwer verletzten Kinder wurden in die Göttinger Universitätsklinik transportiert.

Bei einem schweren Verkehrsunfall kam am Sonnabend ein neunjähriges Mädchen ums Leben.

Die Polizei schätzt den Schaden an beiden Fahrzeugen auf zusammen rund 30.000 Euro. Die beiden erheblich beschädigten Unfallfahrzeuge wurden auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Göttingen sichergestellt. Die Unfallursache ist noch unklar. Ein Sachverständiger wurde vor Ort eingesetzt. Die weiteren Ermittlungen dauern an.

Von Claudia Bartels