Rebensburg erneut auf Podestkurs

Nach dem Sieg im Super-G und ihrem zweiten Platz in der Abfahrt ist Rebensburg drauf und dran, auch in ihrer Paradedisziplin noch einmal richtig zu punkten. Der erste Lauf glückte ihr sehr gut. Lediglich Gesamtweltcupsiegerin Mikaela Shiffrin war wieder einmal noch schneller. 0,59 Sekunden liegen zwischen der US-Amerikanerin und der Deutschen, die momentan noch auf Platz vier in der Riesenslalomgesamtwertung liegt. Dritte ist völlig überraschend Junioren-Weltmeisterin Alice Robinson aus Neuseeland vor der Slowakin Petra Vlhova (+ 0,97 Sekunden) – die einzige, die Shiffrin die kleine Kristallkugel noch entreißen könnte.

Shiffrin darf nur nicht ausfallen

Vlhovas Chancen sind allerdings fast nur theoretischer Art. Shiffrin hatte vor diesem Rennen 97 Punkte Vorsprung im Riesenslalom-Weltcup. Nur wenn Vlhova gewinnt und Shiffrin nicht punktet, könnte sie die beste Skifahrerin dieses Winters noch abfangen. Shiffrin muss also im Finaldurchgang nur noch durchkommen.

Hansdotter verteilt Zimtschnecken

Frida Hansdotter

Frida Hansdotter beim Weotcupfinale

Frida Hansdotter bestritt das allerletzte “Rennen” ihrer Karriere. Im blau-gelben Kleid und mit schwedischem Zimtschnecken “bewaffnet”, die sie an Streckenposten, FIS-Mitarbeiter und ihre Teamkolleginnen verteilte, ließ sich die 33-jährige Slalom-Olympiasiegerin von Pyeongchang feiern. “Ich wollte noch etwas Spezielles machen zum Abschluss. Ich hatte wirklich Spaß, hier runterzufahren”, sagte sie im Ziel.