Ursula von der Leyen kämpft um ihren Ruf

Operation Image-Rettung

| Lesedauer: 8 Minuten

Versuch einer Ikonisierung: Ursula von der Leyen auf dem Fliegerhorst Hohn – in der Lederjacke ihrer TochterVersuch einer Ikonisierung: Ursula von der Leyen auf dem Fliegerhorst Hohn – in der Lederjacke ihrer Tochter
Versuch einer Ikonisierung: Ursula von der Leyen auf dem Fliegerhorst Hohn – in der Lederjacke ihrer Tochter Quelle: picture alliance / dpa

Ursula von der Leyens Ansehen bei den Wählern ist im freien Fall. Dagegen setzt sie auf Geheimniskrämerei und skurrile Erfolgsmeldungen. In der Zwischenzeit gehen ihre Generäle im Bundestag betteln.

Es steht nicht gut um das modernste Kampfflugzeug der Luftwaffe. Nur jeder zweite der 119 Jets ist einsatzbereit, das ist im Vergleich zum Vorjahr ein Rückgang von 9,9 Prozent. Bei den älteren Modellen sieht es nicht besser aus, ihre Einsatzbereitschaft schwankt zwischen 49 und 65 Prozent. Der Stabschef der Luftstreitkräfte warnt vor der nachlassenden Abschreckungswirkung und herbem Personalverlust. „Piloten, die nicht fliegen“, sagt der Vier-Sterne-General, „werden nicht bei uns bleiben.“

So ist die Lage in Amerika. Die Zahlen, 2018 veröffentlicht von der US Air Force und kommentiert von General David Goldfein, beschreiben den Klarstand bei den Kampfjets F-35, F-22 und F-16. In der Bundeswehr ist die Materiallage von Luftwaffe, Marine und Heer ähnlich desaströs. Der Unterschied zu den USA: Niemand soll davon erfahren.

ARTIKEL WIRD GELADEN